Nissan GT-R GT3 Schulze Motorsport

Im Jahr 2012 präsentierte Nissan den GT-R GT3 NISMO für die GT3, eine Rennkategorie, die mittlerweile zur tragenden Säule des GT-Rennsports geworden ist. Schulze Motorsports ist ein privates Rennteam, das mit diesem Fahrzeug im deutschen ADAC GT Masters angetreten ist.

Hubraum: 3799 cm³Länge: 4.780 mm
Max. Leistung: 404 kW bei 6.500 U/minBreite: 2.036 mm
Max. Drehmoment: 632,1 Nm bei 3.500 U/minHöhe: 1.350 ,,
Antrieb: FRGewicht: 1.300 kg

Im Folgejahr 2013 arbeitete der Produzent der ,,Gran Turismo”-Serie Kazunori Yamauchi eng mit Schulze Motorsports zusammen, um zum vierten Mal am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen. Der GT-R NISMO GT3 wurde an die Anforderungen von 2013 angepasst und Polyphony Digital richtete das Auto mithilfe der Simulationstechnologie von Gran Turismo speziell für den Nürburgring ein. Neben Kazunori Yamauchi übernahmen die beiden Schulze-Brüder Tobias und Michael, sowie der Profirennfahrer Michael Krumm das Steuer des Wagens.

Auf den ersten Blick sah dieser GT3-Rennwagen aus wie der Serien-GT-R, aber um den FIA-GT3-Regulationen zu entsprechen, hatte der Wagen einen Heckantrieb erhalten. Die Kotflügel sind breiter, um den Einsatz von breiteren Rennreifen zu ermöglichen, und das Gewicht wurde auf 1.300 kg reduziert. Die Überarbeitung hat die Motorleistung gesteigert und Bremseigenschaften ebenso wie Aerodynamik wurden verfeinert.

Im Qualifying für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2013 stand Wagen 123 kurzzeitig an der Spitze eine Premiere für einen japanischen Hersteller. Aber das eigentliche Rennen war geprägt von roten Flaggen und mechanischen Problemen und das Auto hatte keine Chance, sein wahres Potenzial zu zeigen. Die bei diesem Einsatz im Auto gesammelten Fahrdaten konnten jedoch genutzt werden, um die Simulations-Engine von Gran Turismo weiter zu verbessern.

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